Märklin Spur 1: Nahverkehrswagen-Set "Silberlinge"

Art. Nr: 58341-Märklin
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Beschreibung

Epoche III

Nahverkehrswagen-Set "Silberlinge"

Vorbild: 3 Nahverkehrswagen "Bauart Silberling" der Deutschen Bundesbahn (DB). 2 Nahverkehrswagen 2.Klasse (B4nb-59) Betriebsnummer 41215 Stg bzw. 41221 Stg. Nahverkehrswagen 1./2. Klasse (AB4nb-59) Betriebsnummer 31028 Stg.

Modell: Wagenaufbauten in filigraner Kunststoffbauweise mit kompletter detaillierter Inneneinrichtung und vielen angesetzten Details. Originale Wiedergabe des typischen Pfauenaugenmusters. Detaillierte typenspezifisch gestaltete Wagenböden. Drehgestelle nach Bauart Minden-Deutz mit Klotzbremse und angesetztem Generator. Jeder Wagen mit eingebauter Innen- und Schlussbeleuchtung, mit serienmäßig eingebautem Digital-Decoder digital schaltbar, Innenbeleuchtung konventionell in Betrieb. Wartungsfreie, warmweiße Leuchtdioden. Kupplungen in Kurzkupplungskulisse geführt. Alle Wagen in maßstäblicher Länge von 82,5 cm. Befahrbarer Mindestradius 1.020 mm (bei Betrieb mit Parallelbogen 1.550 mm). Gesamtlänge über Puffer 248 cm.

Großbetrieb: Silberlinge - Eine Erfolgsgeschichte der DB. Der als "Silberling" bezeichnete Wagen der Deutschen Bundesbahn ist ein den UIC-X-Richtlinien entsprechendes, 26,4 m langes Fahrzeug mit 2 Einstiegsbereichen mit Doppeltüren. Der Name leitet sich von dem aus poliertem Edelstahl bestehenden Wagenkasten ab. Die Fahrzeuggattung n, so die offizielle Bezeichnung für den "Silberling", wurde zwischen 1961 und 1980 in unterschiedlichen Bauarten 5.000 mal beschafft und war für lange Zeit das häufigste Fahrzeug im Nahverkehr der DB. Je nach Bauart bringen die Wagen 31-40 t auf die Waage und sind für eine Höchstgeschwindigkeit von 120 bis 140 km/h zugelassen. Im reinen 2. Klasse Wagen finden 96 Personen Platz, im gemischtklassigen Wagen gibt es 30 Plätze der 1. Klasse und 46 der 2. Klasse. Für den Wendezugbetrieb stellte die Deutsche Bundesbahn unterschiedliche Steuerwagen in Betrieb. Der "Hasenkasten", ein Steuerwagen mit äußerst beengten Platzverhältnissen für den Lokführer, wurde von dem späteren "Karlsruher Kopf" verdrängt. Dieser Steuerwagen wies ebenso ein Gepäckabteil auf, hatte aber moderne und großzügigere Führerstände. Der Name leitet sich vom Ausbesserungswerk Karlsruhe ab, wo die Steuerwagen umgebaut wurden. Der "Silberling" war ein Universalfahrzeug, das vom Nahverkehr bis zum Schnellzug und sogar als Verstärkungswagen in Interzonenzügen nach Berlin eingesetzt wurde. Die n-Wagen sahen sowohl Dampf-, Diesel- und E-Loks als Ihre Zuglokomotiven und waren – wie viele andere Wagen der DB – in unterschiedlichen Farbgebungen unterwegs. Und obwohl sie schon längst mintgrün, verkehrsrot, oder mit unzähligen Graffitis übersät waren, blieben sie im Volksmund die "Silberlinge". Bis heute sind die Wagen bei der DB AG in der verkehrsroten Lackierung im Einsatz und ähnliche Baureihen, die auf den Bauprinzipien der "Silberlinge" beruhen, finden sich zum Beispiel in Luxemburg, den Niederlanden und in Polen.