ESU: DFB ABD 4554 Plattformwagen, blau, mit LED-Innenbeleuchtung - Neuheit - Vorbestellpreis

Art. Nr: 36641-Pullmann-ESU
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Beschreibung

Epoche VI


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Modell • Fein detailliertes Kunststoff-Gehäuse mit Nietnachbildungen• Innovative Mischbauweise mit Wagenkasten und Dächern aus Kunststoff sowie Unterboden aus Messing• Liebevoll eingerichtete Innenräume• Farblich abgesetzte Innendecken mit unterschiedlichen Lampenkörpern in 1.- und 2.-Klasse-Grossräumen• Mehrteilige Drehgestelle mit Metallrädern• Reibungsarme Achtpunkt-Stromabnahme über Achslager• Serienmässige Innenbeleuchtung• PowerPack-Energiespeicher für flackerfreie Beleuchtung• Separat schaltbare Plattform-Beleuchtung• Mehrfarbig ausgeführte Sitzbänke und Gepäckablagen• Beidseitig Kupplungshaken • Befahrbarer Mindestradius 600 mm• Länge über Mittelpuffer 650 m

Vorbild: Vor Fertigstellung des Furka-Basistunnels im Jahre 1982 mussten alle Züge zwischen Brig und Andermatt über die Furka-Bergstrecke geführt werden. Da im Winter regelmäßig Lawinen abgingen, demontierte man im Spätherbst auf der ab 1942 elektrifizierten Strecke abschnittsweise die Fahrleitungsmasten und baute sie nach etwa sieben Monaten wieder auf. Um den Abbau der Strecke nach der Inbetriebnahme des Basistunnels zwischen Realp und Oberwald zu vermeiden, gründeten Eisenbahnfreunde 1983 den Verein Furka-Bergstrecke und 1985 als Trägergemeinschaft die Dampfbahn Furka-Bergstrecke AG (DFB). Einige der 2000 Vereinsmitglieder schufteten ehrenamtlich beim Gleisbau am Berg und in den Tunneln, viele andere ermöglichten mit Spenden den Fortgang der Arbeiten. Die Strecke musste aufwändig sa-niert werden, bevor der Betrieb ab 1992 abschnittsweise wieder aufgenommen werden konnte. Der Betrieb erfolgt mit Zahnrad-Dampfloks, von denen zwei aus Vietnam zurück gekauft und betriebsfä-hig aufgearbeitet wurden. Andere Zahnrad-Dampfloks überlebten in der Schweiz. Für den Betrieb mit den Dampfloks hält die DFB neben Zweiachsern auch mehrere besonders elegante vierachsige Platt-formwagen vor. Die drei ESU-Vorbilder beschaffte ursprünglich die SBB für die Brünigbahn. Nach dem Ausscheiden aus dem Betriebsdienst verkaufte man die Wagen an andere Bahnen oder nutzte sie nach Umbauten als Bahndienstfahrzeuge. In mühevoller Kleinarbeit und unter Zuhilfenahme von Ersatzteil-spendern gelang es dem Verein, die Vierachser wieder für den Museumsbetrieb auf der Zahnradstrecke zu ertüchtigen. In edlem kobaltblauen Lack werben die Wagen seither für eine Reise in die Vergangen-heit auf der Furka-Bergstrecke.