Bezeichnung und Artikel Nr.

Märklin: Schnellzugwagen-Set "Rheingold"

Art. Nr: 42283-Märklin
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Beschreibung

Epoche II

Schnellzugwagen-Set "Rheingold"

6 Fernschnellzugwagen unterschiedlicher Bauarten der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft (DRG). 2 Schnellzug-Gepäckwagen SPw4ü-28. 1 Salonwagen ohne Küche SB4ü-28, 2. Klasse. 1 Salonwagen mit Küche SA4ük-28, 1. Klasse. 1 Salonwagen ohne Küche SA4ü-28, 1. Klasse. 1 Salonwagen mit Küche SB4ük-28, 2. Klasse. Betriebszustand Anfang 1930er-Jahre.
Inneneinrichtungen mit beleuchteten Tischlampen. Beleuchtung mit wartungsfreien Leuchtdioden (LED). Durchgehende Strom führende Verbindung der Wagen über einsteckbare, feste Spezial-Kupplungsverbindungen. Gepäckwagen mit 4 beweglichen Schiebetüren. Alle Wagen mit aufgedruckten Ordnungsnummern und Zuglaufschildern. 1 Gepäckwagen serienmäßig ausgestattet mit LED-Schlusslicht. Gesamtlänge über Puffer 154 cm.
Einmalige Serie.
Der sagenhafte Nibelungenschatz stand Pate für einen der berühmtesten Luxuszüge Europas. Am 15. Mai 1928 trat der erste "Rheingold" seine grenzüberschreitende Fahrt über die 662 Kilometer lange Strecke von Amsterdam/ Hoek von Holland nach Basel an. Gezogen wurde er von einer bayerischen S 3/6-Pacific-Lokomotive. Die creme/violett lackierten, nach dem Vorbild der berühmten amerikanischen Pullmanwagen gestalteten Salonwagen, boten luxuriöse Großraumeinrichtungen mit oder ohne Küche. Von einer Küche aus wurden immer zwei Waggons versorgt. Die Gestaltung der Innenräume ging auf die Entwürfe bedeutender Künstler und Architekten zurück. Auch technisch waren die Fahrzeuge das Modernste, was die Eisenbahn damals zu bieten hatte. Mit 23,5 Meter übertrafen sie alle bis dahin gebauten deutschen Personenwagen an Länge. Die schließlich insgesamt hergestellten 26 Wagen wogen mit 50 bis 57,2 Tonnen deutlich mehr als normale Schnellzugwagen. Ihre Drehgestelle waren eine Sonderkonstruktion. Zusätzlich gab es drei Packwagen, ganz in violett und 19,68 Meter lang. Der Zug führte die erste und zweite Wagenklasse. Im Herbst 1939 verschwand der "Rheingold" aus dem Fahrplan. Die Bundesbahn ließ die Tradition 1951 wieder aufleben. Drei Jahrzehnte lang blieb der Zug das Aushängeschild der Bundesbahn. Mit Beginn des Sommerfahrplans 1987 verschwand der "Rheingold" von deutschen Schienen.